Eindrucksvolle Ruinen und Burgen, Stadttürme, der anmutige Renaissancepalast in Hohenems, Kirchen und historische Häuser erzählen Geschichten von längst vergangenen Zeiten.
- Das Wahrzeichen von Bregenz ist der Martinsturm. Einst als Speicher erbaut, wurde er um 1600 zum Wachturm umgebaut. Seine barocke, mit Holzschindeln bedeckte Zwiebelhaube gilt als die größte Mitteleuropas.
- Von der früheren Festung „Hohenbregenz“ — der heutigen Ruine Gebhardsberg - sind nur mehr Mauerreste erhalten, was dem Ensemble mit Innenhof und Kirche einen malerischen Anstrich verleiht. Vom Restaurant Schöne Aussicht über den See und das Rheintal.
- Stadtpfarrkirche St. Gallus in Bregenz. Im 18. Jahrhundert wurde sie nach Plänen des Barockbaumeisters Franz Anton Beer umgebaut, ein besonders schönes Beispiel für Bodenseebarock. Eine der Hirtinnen auf dem Altarblatt „Anbetung der Könige“ trägt die Züge der österreichischen Kaiserin Maria Theresia.
- Das Rote Haus in Dornbirn ist das Wahrzeichen der Stadt. Es stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und ist eines der letzten barocken Rheintalhäuser Vorarlbergs. Balkengestrickt, ochsenblutbemalt, mit Außenstiege und Butzenscheibenfenstern.
- Den Renaissancepalast in Hohenems (16. Jh) bewohnten einst die Grafen von Ems. Durch geschickte Heiratspolitik waren sie mit der italienischen Familie der Medici verwandt.
- Bei Weiler sind Reste der einstigen Burg Altmontfort zu sehen. Sie wurde im 15. Jahrhundert in den Appenzeller Kriegen zerstört.
- Die Basilika in Rankweil (15. Jh) thront auf einem Inselberg. 1986 wurde sie als Ort besonderer Wundertätigkeit zur Basilika geweiht.
- Die trutzige Schattenburg in Feldkirch war von Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des 14. Jahrhunderts Sitz der Grafen von Montfort.
- Das mittelalterliche Stadtensemble in Feldkirch beeindruckt mit Laubengängen, Stadttürmen und festen Mauern.
- Auch in Schlins hatten die Grafen von Montfort ein Anwesen: die heutige Ruine Jagdberg, im Sommer mit open-air-Veranstaltungen bespielt.